Weihnachten · Menü für 8 Personen

Weihnachtsmenü für acht Personen

Für acht Gäste lässt sich ein Schmorgericht leichter gemeinsam servieren als acht einzelne Pfannengerichte. Dieser Plan bereitet Fleisch, Rotkohl und Dessert am Vortag vor. Am Festtag werden sie gezielt erwärmt beziehungsweise fertig angerichtet; die Knödel garen frisch.

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Dicke Scheiben dunklen Rinderschmorbratens mit glatter brauner Sauce
Eine Idee aus dieser Auswahl Rinderschmorbraten mit Wurzelgemüse

Die Portionsangaben werden nicht pauschal verdoppelt. Die unveränderte Grundmenge des Rinderschmorbratens wird auf acht kleinere Fleischportionen im mehrgängigen Menü verteilt. Dazu reichen die Serviettenknödel für acht Beilagenportionen. Bei der Panna cotta ergibt die Grundmenge acht kleinere Menügläser.

01 · Gut geplant

Mengen und Gefäße zusammen planen

Der Braten bleibt bei der Originalmenge aus 1,2 kg Rinderschulter. Das entspricht 150 g rohem Fleisch pro Gast; die tatsächliche gegarte Ausbeute hängt vom Zuschnitt ab. Mit Vorspeise, Knödeln, Rotkohl und Dessert sind bewusst kleinere Fleischportionen vorgesehen. Für großen Appetit mehr Beilage einplanen. Den Rotkohl auf acht Beilagenportionen stellen; der Knödelteig bleibt unverändert. Bratengröße und Garzeit werden nicht über den Portionsrechner verändert.

02 · Gut geplant

Zwei kurze Knödelrollen

Die Grundmenge ergibt eine etwa 28 cm lange Rolle. Für einen haushaltsüblichen Topf kann dieselbe Masse in zwei ungefähr 14 cm lange Rollen geteilt werden; es wird keine zweite Teigmenge benötigt. Beide müssen mit Wasser umgeben sein. Fehlt dafür Platz, zwei Töpfe verwenden. Der Durchmesser bleibt etwa 6 cm, daher beginnt die Garprüfung weiterhin nach der im Rezept genannten Zeit.

03 · Gut geplant

Acht kleine Dessertgläser

Die Panna-cotta-Grundmenge für sechs Gläser lässt sich auf acht kleine Gläser verteilen. Das sind ungefähr 85–90 ml Creme pro Glas, je nach Verdampfung. Gelatine und Creme werden nicht verringert; nur die Ausbeute wird anders portioniert. Mandeln und Kipferlbrösel gleichmäßig aufteilen und erst beim Servieren zugeben.

04 · Gut geplant

Braten vorbereitet erwärmen

Fleisch nach dem vollständigen Schmoren in Scheiben schneiden, mit etwas Sauce in flache Behälter geben und schnell kühlen. Am Festtag in einer abgedeckten Ofenform bei 160 °C erwärmen. Für die kalte Menge etwa 45–60 Minuten als Startfenster einplanen, dann an mehreren Stellen mindestens 70 °C für 2 Minuten prüfen. Durchgehend heiße Sauce schützt vor trockenen Scheiben; sie ersetzt die Messung in der Fleischmitte nicht.

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5 Rezepte

Der klassische Waldorfsalat verbindet knackigen Knollensellerie und Apfel mit Walnüssen. Eine leichte Mischung aus Joghurt und Mayonnaise umhüllt die feinen Streifen, ohne sie zu ertränken.

Ein Rinderschmorbraten aus der Schulter gart mit Möhren, Sellerie und Zwiebeln im Bräter. Die passierte Sauce entsteht direkt aus dem Schmorfond.

Serviettenknödel werden als große Brotrolle im Tuch gegart und anschließend in Scheiben geschnitten. Das ist praktisch, wenn mehrere Beilagenportionen gleichzeitig fertig werden sollen.

Apfelrotkohl mit fein geschnittenem Kohl, Apfelwürfeln und milder Säure. Er schmort langsam weich und lässt sich gut am Vortag als Festtagsbeilage vorbereiten.

Vanille-Panna-cotta im Glas trifft auf geröstete Mandeln und mürbe Kipferlbrösel. Die knusprige Auflage kommt erst kurz vor dem Servieren dazu.

Eine Frage zur Planung

Gut zu wissen.

Reicht ein 8,5-Liter-Bräter für acht Personen?

Das Volumen allein entscheidet nicht. Die Originalmenge aus 1,2 kg Fleisch und das Gemüse müssen mit Freiraum hineinpassen, der Deckel muss schließen und die Flüssigkeit etwa bis zur halben Fleischhöhe reichen. Prüfe Grundfläche und Ofenfreigabe des tatsächlichen Gefäßes. Der fertige Braten wird für dieses Menü in acht kleinere Portionen geteilt.

Soll ich den ganzen Braten für acht Gäste einfach größer wählen?

Dieser Plan verwendet bewusst die Originalgröße aus dem Einzelrezept und kleinere Fleischportionen. Ein größerer, dickerer Braten benötigt eine eigene Planung für Gefäß, Garung und Zeit; die Portionszahl ist dafür kein verlässlicher Umrechnungsfaktor. Gabelprobe und Kerntemperatur entscheiden auch beim Originalansatz. Plane am Vortag zusätzliche Garreserve ein.

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