Kochen · Herzhafte Gerichte

Käsefondue ohne Alkohol mit Gruyère und Emmentaler

Würziger Gruyère und milder Emmentaler schmelzen mit Milch und etwas Brühe zu einem sämigen Fondue. Zitronensaft bringt Frische in die Käsemischung; Wein und Kirschwasser kommen hier gar nicht erst in den Topf.

Von Naschzauber ·
35 Min. Gesamtzeit Mittel Schwierigkeit 4 Portionen Ergibt
Cremiges Käsefondue in einem hellen Fonduetopf mit einem Brotwürfel an der Fonduegabel und Brotstücken daneben
KI-generierte Rezeptillustration · Das Ergebnis kann variieren.

Eine Prise Naschzauber

Käsefondue ohne Alkohol mit Gruyère und Emmentaler

Vorbereitung
20 Min.
Backen / Kochen
15 Min.
Ruhe / Kühlung
0 Min.
Gesamtzeit
35 Min.

Für 4 Portionen · Schwierigkeit: Mittel

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Käsefondue ohne Alkohol mit Gruyère und Emmentaler

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So wird’s gemacht

  1. Käse reiben und Brot schneiden

    Beide Käsesorten fein reiben und mischen. Das Brot in mundgerechte Würfel mit etwas Kruste schneiden; so hält es besser an der Gabel. Einen für Käsefondue geeigneten Topf mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben. Die Zehe anschließend fein hacken und in den Topf geben.

  2. Stärke kalt anrühren

    50 ml der kalten Milch abmessen und mit der Speisestärke vollständig glatt rühren. Die restlichen 200 ml Milch und die milde Gemüsebrühe zum Knoblauch in den Topf geben. Den Zitronensaft getrennt bereitstellen; er wird erst zur Käsemischung gegeben.

  3. Flüssige Grundlage leicht binden

    Milch und Brühe unter Rühren langsam erhitzen. Die Stärkemischung nochmals aufrühren und in die heiße Flüssigkeit einarbeiten. Unter ständigem Rühren etwa 1 Minute sanft köcheln lassen, bis eine leicht gebundene Grundlage entsteht. Danach die Hitze deutlich reduzieren.

  4. Käse portionsweise schmelzen

    Den geriebenen Käse in vier bis fünf Portionen zufügen. Jede Portion bei kleiner Hitze unter gleichmäßigem Rühren weitgehend schmelzen lassen, bevor die nächste folgt. Nicht sprudelnd kochen und auch am Topfboden rühren. Zum Schluss den Zitronensaft in zwei Portionen einrühren und mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Erst jetzt prüfen, ob überhaupt zusätzliches Salz nötig ist.

    Geriebene Käseportionen nacheinander bei kleiner Hitze unter Rühren schmelzen lassen, ohne die Mischung zu kochen.
    Illustration des Zubereitungsschritts. Geriebene Käseportionen nacheinander bei kleiner Hitze unter Rühren schmelzen lassen, ohne die Mischung zu kochen.
  5. Sämig halten und gemeinsam genießen

    Den Topf auf das passende Rechaud oder die elektrische Warmhaltebasis setzen und nach Herstellerangabe niedrig einstellen. Das Fondue soll heiß und fließend bleiben, nicht kräftig blubbern. Brotwürfel mit Fonduegabeln eintauchen und die Käsemischung dabei regelmäßig vom Boden her umrühren. Wird sie zu dick, jeweils 1 EL heißes Wasser einrühren, bis sie wieder geschmeidig ist. Zum Essen das Brot auf eine normale Gabel abstreifen, damit niemand die heiße Metallgabel in den Mund nehmen muss.

Noch eine Prise besser

Tipps & Varianten

  • Käse am Stück frisch reiben. Sehr grobe Stücke schmelzen langsamer und verleiten dazu, die Temperatur zu stark zu erhöhen.
  • Starke Hitze kann die Käsemischung trennen. Bei sichtbarem Fettfilm den Topf sofort von der Hitze nehmen und 1–2 EL warmes Wasser kräftig einrühren; erst bei glatter Konsistenz vorsichtig weiterwärmen.
  • Für ein vegetarisches Fondue Käse mit entsprechend geeignetem Lab wählen; klassischer Gruyère ist nicht automatisch vegetarisch.
  • Zum Fondue passen auch bereits gegarte, gut abgetropfte Kartoffeln. Rohes Gemüse nicht im Käse garen lassen, sondern bei Bedarf separat vorgaren.
  • Die Grundmenge ergibt etwa 1,12 kg Fondue ohne Brot. Die zulässige Arbeitsfüllmenge des Topfs beachten; bei mehr Portionen zwei geeignete Töpfe verwenden.

Etwas milder

250 g Gruyère und 450 g Emmentaler verwenden. Die Gesamtmenge von 700 g Käse beibehalten und Salz erst am Ende prüfen.

Mit Pilzen

150 g fein geschnittene Champignons separat vollständig trocken anbraten und am Ende unterheben. Die Pilzflüssigkeit darf das Fondue nicht zusätzlich verdünnen.

Für später aufheben

Aufbewahrung

Nur nicht am Tisch benutzte Reste zügig abkühlen und abgedeckt bei höchstens 5 °C bis zum nächsten Tag aufbewahren. Mit wenig Wasser langsam wieder erhitzen, dabei überall mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen und ständig rühren. Die Konsistenz kann beim erneuten Erwärmen körniger werden.

Zeitangaben sind Richtwerte. Backöfen, Formgrößen und Zutaten können das Ergebnis beeinflussen.

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